Regina Roland

Filmjournalistin Berlin | Filmkritiken | Filmbewertungen

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Filmkritik

Dalíland Filmkritik

veröffentlicht am: 07.09.2023

Salvador Dalí, das Künstlergenie, ein schillernder Star, aber auch ein launenhafter Exzentriker, ein alternder Kindskopf – so sehen ihn die Regisseurin Mary Harron (AMERICAN PSYCHO, I SHOT ANDY WARHOL) und ihr Drehbuchautor und Ehemann John C. Walsh (A MIDWINTER`S NIGHT`S DREAM)

In ihrem Film Dalíland haben sie sich die Spätphase des Künstlers vorgenommen. Die Geschichte ist in New York und in Spanien angesiedelt, der Fokus liegt auf der ungewöhnlichen und faszinierenden Ehe zwischen Dalí und seiner Ehegattin Gala. Dalí in den 70er Jahren, er ist inzwischen einer der bekanntesten Künstler weltweit, verehrt und gefeiert, aber seine große Schaffenszeit neigt sich langsam dem Ende zu. Er hadert mit seinem Alter und der Endlichkeit des Lebens und gerade darum stürzt er sich in ausschweifende Partys, in eine pompöse, künstlich arrangierte Glitzerwelt.

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Filmkritik

Filmkritik LETZTER ABEND

veröffentlicht am: 16.08.2023

Ein Debütfilm muss sitzen, das wissen Regiestudenten. Über das Sujet und die Machart macht man sich jahrelang Gedanken, schließlich kann der erste lange Kinofilm, falls gelungen, das Entree in die ersehnte Filmwelt bedeuten.
Wenn man als junger Filmemacher durch Corona gehandicapt ist, bedeutet das eine doppelte Herausforderung: wie kann ein überzeugendes Spielfilm-Debüt gelingen in einer Zeit von Personenbeschränkungen und einem Drehverbot in öffentlichen Räumen?

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Filmkritik

Filmkritik DAS ZEN TAGEBUCH – THE ZEN DIARY (OT)

veröffentlicht am: 08.08.2023

Es gibt Filme, die den Zuschauer sanft und behutsam in ihren Bann ziehen – leise Filme, die ihre Wirkung erst allmählich entfalten.

So ein Werk ist DAS ZEN TAGEBUCH. Der Film basiert auf der autobiographischen Erzählung TSUCHI WO KURAU HIBI – 12 MONATE VON DER ERDE ESSEN des Dichters Mizukami Tsutomu, einem der bekanntesten Schriftsteller Japans.

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Über mich

Regina Roland

Film – ein Medium, das mich seit mehr als 40 Jahren fesselt. Kino – im Publizistikstudium ein zentrales Thema, später in meinem Beruf als Journalistin ein Schwerpunkt: Filmrezensionen, Festival – Berichterstattung, Filmwirtschaft, die kritische Auseinandersetzung mit dem Medium Film in allen Bereichen. Ich schreibe über das, was mich bewegt, was mich begeistert und auch über das, was mich stört. Ich setze mich kritisch mit Film auseinander, richte mein Augenmerk auf das, was Filme auszeichnet, was sie problematisch oder besonders macht – ästhetisch, kulturell und politisch. 

Filmrezensionen gibt es im Netz im Überfluss, ein breites Spektrum an Meinungen, Bewertungen und Rankings. Hier geht es um meine persönliche Einschätzung nach vier Jahrzehnten Kinoerfahrung. Ich treffe meine subjektive Auswahl, ich schreibe über das, was mich an- und aufregt. Und ich freue mich über Response, über Anregungen und kritische Meinungen.